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Karneval Kampagne für rücksichtsvolles Feiern

Am 11.11. beginnt in Köln die neue Karnevals-Session. Köln rüstet sich für den Elften im Elften. Zum ersten Mal nach elf Jahren fällt der Start in die Karnevalssession auf einen Samstag.


Auch deshalb rechnet die Polizei mit noch mehr Besuchern, als im vergangenen Jahr. Mit Hochdruck arbeitet man nun am Sicherheitskonzept.

Die Kölner Polizei wird mit rund 1.000 Kräften im Einsatz sein. Außerdem wird es ein LKW-Fahrverbot in der Innenstadt mit mobilen Sperren geben.

Das Konzept ist eine Reaktion auf Terroranschläge und hat sich schon am letzten Rosenmontag bewährt. Auch die Stadt, das Festkomitee und die Willi-Ostermann-Gesellschaft haben ihre Sicherheitskonzepte optimiert.

Es werden deutlich mehr Sicherheitsleute in der Altstadt unterwegs sein. Außerdem werden Alter Markt und Heumarkt mit Kameras überwacht. Ergänzend gibt es eine Imagekampagne mit Plakaten gegen Wildpinkeln, Müll und übertriebenen Alkoholkonsum.

Das Festkomitee Kölner Karneval hat die neue Kampagne zusammen mit der Willi-Ostermann-Gesellschaft und der Stadt Köln erarbeitet.

"Merkste selber, ne"

Dem einen oder anderen sind die Plakate mit der Botschaft "Merkste selber, ne" schon in der Stadt aufgefallen. Pünktlich zum 11.11. sollen sie an 130 Flächen hängen.

Darauf steht zum Beispiel: "Das P in Karneval steht für Pinkeln". Da es kein "P" in Karneval gibt, soll auch der Straßenkarneval in Köln ohne Wildpinkeln auskommen. Das gleiche gilt für Müll und übertriebenen Alkoholkonsum.

Mit Beginn des Straßenkarnevals in der Woche um Weiberfastnacht sollen die Plakate dann erneut für rücksichtsvolles und sauberes Feiern in Köln werben.

Eine weitere Neuerung wird sein, dass am 11.11. die Security aufgestockt wird. Unter anderem sollen Kameras den Heumarkt und den Alter Markt sichern.

Außerdem wird Christoph Kuckelkorn zum ersten Mal Präsident des Festkomitees sein.


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