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Verwaltungsgericht SEK-Beamte werden für Aufnahmeritual bestraft

Wegen umstrittener Aufnahmerituale bei einer Kölner Spezialeinheit müssen drei Polizisten Geldbußen zwischen 200 und 300 Euro zahlen.


Das hat das Verwaltungsgericht in Düsseldorf entschieden und die Klagen der Beamten gegen die Disziplinarmaßnahmen zurückgewiesen.

Hintergrund: Im Mai 2014 hatte eine Gruppe von Beamten das Ende der informellen Probezeit von zwei jüngeren Kollegen gefeiert.

Dabei wurden die beiden Neulinge mit Handschellen aneinander gefesselt und mussten so eine Nacht verbringen. Außerdem sollten sie eklig schmeckendes Eis aus dem Schritt eines anderen Beamten essen. Zudem sei ihnen Bier über den Luftschlauch einer Tauchermaske eingeflößt worden.

Die Beamten hätten somit gegen ihre Pflicht zur Kollegialität verstoßen, urteilten die Richter. Das Verhalten lasse Achtung und Rücksicht gegenüber den jüngeren Kollegen vermissen.

Gegen die Urteile kann noch beim Oberverwaltungsgericht Münster vorgegangen werden. (Meldung vom 17.04.2018/MH)


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